Stellen Sie einen Timer und widmen Sie sich nur einer Mikrozone: eine Schublade, ein Regalbrett, eine Körbchenfläche. Entscheiden Sie zügig, ohne Nebenschauplätze zu öffnen. Der feste Zeitrahmen verhindert Entscheidungsmüdigkeit und erzeugt spürbare Dynamik. Nach drei Runden gönnen Sie sich eine Pause und fotografieren Vorher‑Nachher‑Momente. Diese werden zu motivierenden Markern. Teilen Sie Ihre Bilder und Erkenntnisse, um Social Accountability zu nutzen und anderen Mut zu machen, klein, aber stetig zu beginnen.
Für Dinge, bei denen Sie noch schwanken, nutzen Sie eine beschriftete Kiste mit Datum. Vereinbaren Sie eine klare Frist, etwa drei Monate. Wird der Inhalt nicht vermisst oder benutzt, fällt die Entscheidung leicht. Die Kiste reduziert inneren Widerstand, weil Loslassen nicht endgültig wirkt. Lagern Sie sie außer Sicht, damit Ihr Alltag die Wahrheit zeigt. Wenn die Frist abläuft, spenden, verkaufen oder recyceln Sie konsequent. Berichten Sie, welche Kategorien besonders häufig dort landen.
Erfassen Sie ausgewählte Kategorien digital, zum Beispiel Haushaltsgeräte, Werkzeuge oder Vasen. Ein Foto, eine kurze Beschreibung, ein Standort, ein Status. So verhindern Sie Doppelkäufe, erkennen Überschüsse und erleichtern Verleih unter Freundinnen und Freunden. Praktisch: Markieren Sie selten genutzte Dinge saisonal und entscheide nach einem Jahr neu. Die Liste zeigt Muster, etwa drei ähnliche Pfannen, von denen eine genügt. Teilen Sie Ihre bevorzugte App oder Tabellenvorlage, damit andere sofort starten können.